Allgemeine
Geschäftsbedingungen.
Diese Bedingungen gelten für die Nutzung der Optriq-Dienste durch gewerbliche Kunden. Bei Fragen schreiben Sie uns gerne an fynn@optriq-automations.org.
§ 1 Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Nutzung der Dienste von Optriq Automations, Inhaber Fynn Friesendorff, Holmertorstraße 9, 25840 Friedrichstadt (im Folgenden „Optriq“), durch gewerbliche Kunden („Restaurant“, „Kunde“).
Optriq erbringt seine Leistungen ausschließlich auf Grundlage dieser AGB. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn Optriq ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Optriq richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB. Verbraucherverträge werden nicht geschlossen.
§ 2 Vertragsschluss
Die Darstellung der Optriq-Leistungen auf der Website (insbesondere Preis- und Funktionsangaben) stellt kein bindendes Angebot dar, sondern lediglich eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden zur Abgabe eines Angebots.
Der Vertrag kommt zustande, wenn Optriq ein Angebot oder eine Auftragsbestätigung in Textform (E-Mail genügt) übermittelt und der Kunde dieses bestätigt — spätestens jedoch mit Beginn der Leistungserbringung durch Optriq.
Vor Vertragsschluss findet in der Regel eine 14-tägige unverbindliche Testphase statt, in der Optriq seine Dienste kostenfrei zur Verfügung stellt. Die Testphase begründet keinen entgeltpflichtigen Vertrag.
§ 3 Leistungsumfang
Optriq bietet eine cloudbasierte Software für die Verwaltung und Automatisierung von Tischreservierungen sowie zugehörige Services. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der Auftragsbestätigung.
Zu den Standardleistungen zählen üblicherweise:
- Bereitstellung eines konfigurierbaren Online-Reservierungsformulars
- Automatischer Versand von Bestätigungs- und Erinnerungs-Mails
- Verwaltung von Reservierungen über ein Dashboard inklusive Kalender- und Tischplan-Ansicht
- KI-gestützte Auswertung von Antworten auf Reservierungs-Mails
- Persönliche Einrichtung und laufender Support während der Vertragslaufzeit
Optriq behält sich vor, die Leistungen technisch weiterzuentwickeln, sofern hierdurch der vertraglich vereinbarte Funktionsumfang nicht wesentlich eingeschränkt wird.
§ 4 Vergütung und Zahlungsbedingungen
Die Nutzung von Optriq kostet, sofern nicht abweichend vereinbart, 49 € (zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer) pro Monat. Daneben fällt eine einmalige Einrichtungsgebühr in Höhe von 50 € (zzgl. USt.) an.
Die einmalige Einrichtungsgebühr wird erst nach Ablauf der 14-tägigen Testphase und bei Fortsetzung des Vertragsverhältnisses fällig.
Der monatliche Nutzungspreis ist im Voraus zum Beginn jedes Abrechnungsmonats fällig. Rechnungen werden in Textform übermittelt.
Bei Zahlungsverzug ist Optriq berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie eine Mahnpauschale in Höhe von 40 € gemäß § 288 Abs. 5 BGB zu verlangen. Optriq behält sich vor, den Zugang zu den Diensten bei länger als 14 Tage andauerndem Zahlungsverzug zu sperren.
§ 5 Vertragslaufzeit und Kündigung
Der Vertrag wird auf unbestimmte Zeit geschlossen und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende in Textform gekündigt werden.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere bei einem schwerwiegenden Verstoß gegen wesentliche Vertragspflichten vor.
Bereits gezahlte Entgelte werden bei Kündigung nicht anteilig zurückerstattet. Die Einrichtungsgebühr wird in keinem Fall erstattet.
§ 6 Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde stellt Optriq alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen und Inhalte rechtzeitig, vollständig und korrekt zur Verfügung — insbesondere zu Öffnungszeiten, Kapazitäten, Schichten, Tischanordnungen und Branding.
Der Kunde ist verpflichtet, die Zugangsdaten zu seinem Konto vertraulich zu behandeln und gegen unberechtigten Zugriff zu schützen. Der Kunde haftet für sämtliche Handlungen, die unter seinen Zugangsdaten erfolgen, sofern er den Missbrauch zu vertreten hat.
Der Kunde stellt sicher, dass er berechtigt ist, sämtliche an Optriq übermittelten Daten (insbesondere Gästedaten) zu erheben und zu verarbeiten, und gibt sie ausschließlich im Rahmen der einschlägigen datenschutzrechtlichen Vorgaben weiter.
§ 7 Verfügbarkeit
Optriq strebt eine Verfügbarkeit der Dienste von 99,5 % im Jahresmittel an. Hiervon ausgenommen sind Zeiten, in denen die Dienste aufgrund technischer oder sonstiger nicht in Optriqs Einflussbereich liegender Probleme (höhere Gewalt, Verschulden Dritter, Wartungsarbeiten usw.) nicht verfügbar sind.
Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, in Zeiten geringer Auslastung durchgeführt und rechtzeitig angekündigt.
§ 8 Haftung
Optriq haftet uneingeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden aus der Verletzung einer Garantie sowie für Schäden, die auf vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten beruhen.
Für leicht fahrlässige Pflichtverletzungen haftet Optriq nur, sofern wesentliche Vertragspflichten (Kardinalpflichten) verletzt werden. In diesem Fall ist die Haftung der Höhe nach auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Eine Haftung für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden oder den Ausfall einzelner Reservierungen wird im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen.
Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt.
§ 9 Datenschutz und Vertraulichkeit
Die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Optriq erfolgt nach Maßgabe der Datenschutzerklärung sowie eines auf Wunsch des Kunden gesondert abzuschließenden Auftragsverarbeitungsvertrags (AVV).
Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsbeziehung erlangten vertraulichen Informationen geheim zu halten und nur im erforderlichen Umfang zu verwenden.
§ 10 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist Husum, sofern der Kunde Unternehmer, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen davon nicht berührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine wirksame Regelung als vereinbart, die dem mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten Zweck am nächsten kommt.
Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.
Diese AGB wurden mit Sorgfalt formuliert, ersetzen jedoch keine individuelle Rechtsberatung. Im Einzelfall können abweichende Regelungen erforderlich sein.